Vom betreuten Trinken zum Pop-up-Recruiting – #HRBC17 Wien

Lange geplant, endlich umgesetzt. Im dritten Anlauf war ich Gast beim HR Barcamp Wien und konnte live am Twitter-Rekord des #HRBC17 mitarbeiten. Leider war der Rekord nicht ansatzweise in greifbarer Nähe und das obwohl es einige spontane Neuanmeldungen gab.

Neue Gesichter, neue Impulse

Bevor ich die Zahlen aufbereite, gibt es vorher noch ein kurzes, persönliches Wrap-Up des ersten Tages. In den vergangenen Jahren, die ich nicht vor Ort war, hatte ich bereits den Eindruck über Twitter gewonnen, dass die Stimmung in Wien noch einmal etwas ganz besonderes ist. Und tatsächlich war es für mich so, dass ich voller Vorfreude den Weg zum T-Center einschlug und dort erst einmal niemanden kannte. Trotzdem ergaben sich sofort erste Gespräche und nette Kontakte, die im weiteren Tagesverlauf vertieft werden konnten. Die üblichen und sehr netten Verdächtigen ließen natürlich trotzdem nicht lange auf sich warten. Also, Wohlfühlatmosphäre mit fachlichem Tiefgang.

Inhaltlich ging es nach dem temperamentvollen und kreativen Warm-up durch das in Wien bewährte Team Jubin, Christoph und Jannis dann auch in die Vollen. Aus rund 40 Sessionvorschlägen mussten 25 mit dem bekannten Klebesystem ausgewählt werden. Daraus ergab sich ein abwechslungsreicher Sessionplan für die nächsten zwei Tage, den ihr in der HR Barcamp Wien App nachlesen könnt.

Vom betreuten Trinken zum Pop-up-Recruiting

Meine erste Session begann mit der Karriere-Web-Lesung von Identitäter Ralf Tometschek, der Texte von Karriereseiten rezitierte und die Teilnehmer aufforderte, gesammelte Buzzwords nach und nach abzuhaken. Ein klassisches Trinkspiel-Bingo (oder: Bingo-Trinkspiel) mit einem “erlesenen” Tropfen.

Auch das ist Barcamp: der kurzfristige Wechsel in eine andere Session. Die ungekrönte Twitter-Queen Eva Planoetscher-Stroh sprach zusammen mit ihrer Kollegin Nathalie Bauer in einem anderen Raum über das Outdoor-Recruiting von Ströck Brot. Die gehen nämlich dorthin, wo die Zielgruppe ist oder manchmal auch nicht (im Schwimmbad). Eine ehrliche, offene und inspirierende Runde.

Marketing und Nähkästchen

In der nächsten 75-minütigen Session erläuterte Martin Babry, Head of Marketing bei whatchado, die Parallelen zwischen Marketing und Personalmarketing. Dank des Inputs ermittelten wir in einer lebhaften Diskussion gemeinsam bis wo Vergleiche möglich sind und Personalmarketing lernen kann, aber auch wo die Grenzen der Übertragbarkeit liegen. Grundsätzliche (nicht neue) Erkenntnis für mich ist: ein Marketing-Mindset sollte bei Personalern (und auch bei Führungskräften) vorhanden sein.

Was Personalmarketing von modernem Marketing lernen kann

Anschließend öffnete Jannis Tsalikis wieder das HR-Nähkästchen. Eine aus Berlin bereits bewährte Session, die die Anwesenden motiviert, im vertrauten Kreis über Themen zu sprechen, die sonst nicht auf den Tisch kommen können. Dazu gehören Ereignisse wie Mobbing, Alkoholismus oder Diskriminierung. Einer der intensivsten Session, wo selbstverständlich Twitterverbot herrschte.

Tweet, Tweet, Tweet

Auch “dank” dieser Session sowie durch die freitägliche Abstinenz von Eva und mir war es nix mit einem Twitterrekord. Dennoch reichte die Frequenz der Tweets aus, um einigen Spam zu produzieren, den ich bei er Auswertung mit Hashtracking nicht rausfiltern konnte.

Die Auswertung erfolgte wieder von Mitternacht des ersten Tages bis 23.00 Uhr des zweiten Tages (14.09.-15.09.2017):

  • es gab 1.450 Tweets von 245 Personen mit einer potentiellen Reichweite von 391.246
  • von den 1.450 Tweets waren 967 Originaltweets, 186 @Message-Tweets und 297 Retweets

  • #Recruiting war der meistgenutzte “Top Other Hashtag”

  • Bei den Top-Twitterern lag Eva wieder uneinholbar vorne

Weitere Details könnt Ihr Euch im ausführlichen Report bei Hashtracking anschauen, so lange dieser noch aktiv ist. Trotz aller persönlichen Widrigkeiten ein gelungenes HR Barcamp Wien. Da schließe ich mich Felix an. Ich komme wieder und das mit voller Kraft! CU @ #HRBC18 😉

Der Blick zurück auf die Auswertungen der vergangenen Jahre:

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